Soon: Voice and Breath
Voice &Breath
mit Luan de Burgh
an der Universität der Künste Berlin


Soon:
Voice & Breath
Berlin University of the Arts
with Luan de Burgh M.A.

Luan trained as a voice teacher at the Central School of Speech and
Drama (M.A.Voice and Speech) and as an actor at the Webber Douglas
Academy of Dramatic Art in London and the École Jacques Lecoq in Paris.
Luan is a guest lecturer at the Royal Academy of Dramatic Art, and
teaches on the MA Voice Studies Course and others at the Central
School of Speech and Drama. Furthermore, Luan teaches voice and text
at the Guildford School of Acting and has taught at East 15 as well as
with various theatre companies.
Luan is a consultant voice and presentation coach and works
with private clients ranging from those in politics and
business to medicine, law, media, and academia. He regularly
coaches of Members of Parliament.

As an actor, Luan worked on the stage for more than a decade
in the UK, Canada, New Zealand and Ireland, and has also
successfully produced a number of plays in London and on tour
through his production company Purple Fish Productions.
He is a voice over and spoken word artist and has recorded
commercials, talking books, audio descriptions, documentaries,
language aides, film dubbing and more besides for such companies
as the BBC, LBC, CBC, Visiontext and more.
Letzter "Showcase"-Termin am 14.2.2009
(Interne Präsentation der Workshop-Ergebnisse an der UdK Berlin)

Showcase 7.2.2009
Zweiter „Showcase“-Termin 7.2.2009
(Interne Präsentation der Workshop-Ergebnisse an der UdK Berlin)

Schauspielerin Franziska Böhm

Sarah Alles (Mitte), Tom Sommerlatte (rechts, vorne)

Sebastian Stegmann und Leonie Sattler
Showcase 31.1.2009
(Interne Präsentation der Workshop-Ergebnisse an der UdK Berlin)

curtain call
Schauspieler

Bastian Korff

Tom Sommerlatte

Für das Showcase bewarben sich nicht nur Schauspielerinnen und Schauspieler aus Berlin, sondern aus dem gesamten Bundesgebiet. Auch Schauspieler aus Holland, Dänemark, Frankreich, Italien, Spanien, Finnland, Türkei, Ghana, Persien, Korea, Vietnam, Russland, Polen, Luxemburg, Österreich und der Schweiz werden zu den Showcasecastings erscheinen. Die Bewerber haben an international renommierten Institutionen wie dem Lee Strasberg Theatre Institute LA, das Actors Studio NY oder am Cours Florent Paris studiert. Viele Bewerber beendeten gerade ihre Ausbildung an staatlichen Schauspielschulen (Otto-Falckenberg München, Essen Folkwang, UdK Berlin, Ernst Busch Berlin, Leipzig, Bochum, Hamburg, Mozarteum Salzburg) oder an angesehenen Privatschulen (Europäisches Theaterinstitut, Berliner Schule für Schauspiel, Schauspielschule Charlottenburg usw.) und sind auf der Suche nach Agenturen oder Projekten.

Karoline von Wilcke und Thelma Buabeng
Lilia Eller, Leonie Sattler und Andreas Schwankl
centrecoaching Workshop

Warm-Up
Ziel des Workshops
Ziel des Workshops ist es, besonders passende Rollen und Vorsprechszenen für die Teilnehmer zu entwickeln. Mit Rollen die „wie ein Handschuh“ passen, dem Typ optimal entsprechen und die Stärken des Schauspielers unterstützen, erlangt er große Vorteile.

Diskussion der Rolle
Vorsprechsituation
Diskussion in der Gruppe
Centered Dance im Theaterhaus Mitte
In diesem Workshop wurde der „Centered Dance“ eingeführt.

Der Schauspieler Gérard Thomas kann seine Tanzerfahrung in den Workshop miteinbringen.


Centered Dance - Tanzübung
Die Teilnehmer bilden einen Kreis und tanzen sich warm. Nach einigen Minuten bewegt sich ein Teilnehmer in die Mitte und tanzt in seinem eigenen Stil. Dem Tänzer steht die Musik und sein inneres Empfinden zur Verfügung sich auszudrücken. Es ist nicht möglich und auch nicht erwünscht vorher einstudierte Choreographien darzubieten. Es geht um spontanes Ausdrücken frischer Impulse und Emotionen, darum „man selbst“ zu sein und sich zu zeigen. Was ist verfügbar? Eigener Körper, Musik, Emotion. Welche Stimmung entsteht? Was bringt der Tänzer mit? Was drückt er aus wenn er tanzt? Der Tanz, der Stil und die Stimmung wird von den anderen Teilnehmern aufgenommen. Hierbei ist es wichtig sich nicht nur die Bewegungen des Tänzers abzuschauen und zu versuchen sie zu kopieren, sondern sich auf die Stimmung und Gefühle des Tänzers einzulassen und zu versuchen sie aufzunehmen und nachzuempfinden; eine gute Übung für jeden Schauspieler. Doch in erster Linie soll hiermit ein tieferes Verständnis und ein wahrhaftigeres Kennenlernen der Teilnehmer möglich werden. Nach einigen Minuten bewegt sich der Vortänzer zurück in den Kreis und ein anderer Teilnehmer geht ins Zentrum und tanzt.
Die Erfahrungen, die hier gemacht werden, kommen der Rollenfindung und Szenenentwicklung zu Gute, denn es werden „Character-Qualities“ sichtbar gemacht, die durch vorgefertigte Ideen überdeckt würden. Diese Übung unterstützt die Suche nach dem „Kern“, „Core“ oder nach dem „Zentrum“ des Schauspielers.
Ein weiterer wichtiger Punkt dieser Übung ist es, den Fokus nicht auf den Boden zu richten, sondern oben zu halten. Auf diese Weise wird vermieden, dass die Aufmerksamkeit der Zuschauer absorbiert wird und erreicht, dass mehr Blickkontakt mit den anderen Teilnehmern stattfindet.

Franziska Böhm und Andreas Schwankl
Die Tänzerin Astrid Endruweit in einer improvisierten Szene.


